CIS IC sieht anhaltendes Frankfurter Bevölkerungswachstum als Chance und spricht sich gleichzeitig für weitere Investitionen in zusätzlichen Wohnraum aus

Frankfurt, 01.04.2014 – CIS IC bedankt sich für die Einladung zu einer spannenden und informativen Veranstaltung der Montagsgesellschaft – „Boom bis in den Ruin? Frankfurter Bevölkerungswachstum Fluch oder Segen?“

Am gestrigen Abend versammelten sich hochrangige Gäste in einem der bekanntesten Gebäude der Stadt Frankfurt, dem Westhafen Tower, um über die Zukunft der Metropole Frankfurt am Main und im Besonderen über die Bevölkerungsentwicklung der Stadt, zu diskutieren.

An der von Dr. Stefan Söhngen moderierten Diskussionsrunde nahmen neben Frankfurts Bürgermeister und Planungsdezernenten Olaf Cunitz, dem Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte Dr. Constantin Westphal auch der Deputy Director General of Human Resources, Budget & Organisation bei der European Central Bank Dr. Peter Rennpferdt teil.

Bei der Diskussion ging es vor allem um das Bevölkerungswachstum und die damit verbundenen Herausforderungen für die Stadt. Bereits im Jahr 2012 hat die Stadt Frankfurt die Marke von 700.000 Einwohnern überschritten und die Zahl der Einwohner steigt kontinuierlich an. Laut Statistik kommen jährlich ca. 10.000 neue Einwohner hinzu. Das liegt sowohl an der großartigen Lage der Stadt, mitten in Europa, als auch an der außerordentlichen Infrastruktur und der großen Anzahl an attraktiven Arbeitsplätzen, welche die hier zahlreich angesiedelten nationalen und internationalen Unternehmen bieten. Demzufolge stellte sich die Frage, wie die Stadt diesen Boom mittel- und langfristig managen wird.

Bei der Diskussion kam man zu der Schlussfolgerung, dass so viel wie möglich preisgünstige und familienfreundliche Wohnungen zu bauen sind. Dabei sprach Frankfurts Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz über die Mehrgenerationenprojekte für die Zukunft und die notwendigen Investitionen in die Bildungsinfrastruktur. Die Hauptaufgabe für die Stadt sei es, zwischen gegensätzlichen Interessen abzuwägen und die Balance zwischen dem Bau von neuen Wohnungen und dem Erhalt von grünen Flächen zu finden, um die Stadt Frankfurt am Main noch attraktiver zu machen.

Hierbei wird deutlich, dass die Herausforderungen des anhaltenden Bevölkerungswachstums auch als Chance für eine Investition in den Bau von neuen Wohnungen genutzt werden sollte, um die vorhandenen Potenziale nachhaltig nutzbar zu machen.

Wir gratulieren dem Verein Montagsgesellschaft zu einer sehr interessanten Diskussionsrunde und freuen uns auf weitere spannende Veranstaltungen.