Wirtschaftspolitische Hintergründe unseres Angebots


Bis zum heutigen Tage hat sich im System der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Ländern der Europäischen Union und den Ländern Osteuropas eine einmalige Situation herausgebildet. Einige dieser Länder, wie beispielsweise Moldau, die Ukraine und Armenien, sind potenziell bereit, über die Frage eines EU-Beitritts zu verhandeln. Allerdings hindert sie die aktuelle Wirtschaftslage daran, die Aufnahmekriterien schnell und reibungslos in die Tat umzusetzen. Die vermögenden Bevölkerungsschichten und eine bereits existierende Mittelschicht in diesen Ländern sind potenziell bereit, ihr Kapital, ihr Wissen und ihre beruflichen Fähigkeiten in die hochentwickelten Volkswirtschaften der EU-Länder zu investieren bzw. einzubringen.

Zur Umsetzung dieser Absichten existiert allerdings oftmals noch nicht die erforderliche Erfahrung. Länder, wie Russland und Kasachstan, bilden jedoch bereits selbständige Wirtschaftsvereinigungen (Zollunion) und akkumulieren bei sich im Landesinnern überproportional große Finanzressourcen, die aus dem Export von Energierohstoffen entstehen. Die vermögenden Bevölkerungsschichten und die Mittelschicht dieser Länder sind gegenwärtig darum besorgt, ihre Vermögenswerte aufrechtzuerhalten bzw. suchen nach neuen Möglichkeiten diese zu investieren und zu vermehren. Da die Finanzinstitute ihrer Länder nach wie vor rechts instabil sind, die Gesetzgebung nicht eindeutig bzw. transparent ist und das Rechtssystem noch unvollkommen ist, suchen sie nach Möglichkeiten, ihr Kapital im Ausland zu platzieren und Aktiva außerhalb ihrer Länder zu erwerben.

Die weiter andauernde Finanzkrise in der Europäischen Union erfordert die Einbeziehung zusätzlicher Investitionen, vor allem in die Wirtschaft der Länder der Eurozone, in der Deutschland, aufgrund seines wirtschaftlichen Potentials, die Rolle eines Schlüsselstaates einnimmt. Die Zusammenführung und Verwirklichung der Ziele dieser drei Interessengruppen bildet die Grundlage unserer Geschäftstätigkeit.